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Interview mit Dr. Danny Bitton, Chief Scientist, bei Futura Genetics

„Wer besser Bescheid weiß, kann gezielter handeln“

Es ist die Vision von Futura Genetics, den Menschen das Wissen über ihre Gene in einer „einfachen, zugänglichen und erschwinglichen Weise“ zu vermitteln – so steht es auf Ihrer Homepage. Warum?

Dank der Fortschritte in der Wissenschaft ist es heute grundsätzlich möglich, Gentests zu einem Preis anzubieten, den sich viele leisten können. Wir möchten diese Tür für alle interessierten Menschen öffnen: Von uns kann jeder, der das möchte, mehr über seine Anlagen erfahren. Das macht es ihm einfacher, durch eine gezielte Anpassung seiner Lebensweise ein langes, gesundes Leben zu führen.

Aber ist es überhaupt wünschenswert, das eigene Risiko zu kennen?

Wenn man dann konkret etwas tun kann, um das Risiko zu senken, dann kann das sehr wünschenswert sein – und tatsächlich kann man eine Menge tun. Bei Futura Genetics geben niemals die Ergebnisse unkommentiert heraus, sondern ordnen sie ein und geben konkrete Hinweise, welche Veränderungen des Lebensstil sinnvoll sein können. Natürlich ist Wissen allein noch keine Hilfe, aber es eröffnet die Chance zum Gegenzusteuern. Gerade Menschen mit Erbkrankheiten in der Familie haben oft ein hohes Bedürfnis, über das eigene Risiko Bescheid zu wissen.

Es gibt kritische Stimmen, die vor „Internet-Gentests“ warnen. Was sagen Sie dazu?

Wir haben grundsätzlich nichts gegen Kritik, wenn sie sachlich ist. Allerdings ist das Wort „Internet-Gentest“ irreführend: Das Internet ist für uns nur das Medium, über das unsere Kunden das Entnahme-Kit für die Speichelprobe bestellen können und nachher ihre Informationen bekommen. Alles andere ist real: Wir arbeiten in einem echten Labor mit hochqualifizierten Wissenschaftlern, die ihre Verantwortung sehr ernst nehmen. Sie sind nah an der Forschung, haben viele Jahre Erfahrung und entwickeln unsere Tests weiter, damit sie immer besser werden. Auch wenn wir unsere Dienstleistung über das Internet anbieten: Wir analysieren die Proben nicht anders als Labore, die die Proben direkt von Ärzten bekommen.

Gentests wird oft vorgeworfen, dass sie die Realität außer Acht lassen – also wie gesund sich jemand ernährt, wie viel er sich bewegt, wie groß und schwer er ist.

Warum sollte man das einem Gentest vorwerfen? Ein Gentest testet die Gene, nicht mehr und nicht weniger. Genau das ist es, was wir tun – und das kommunizieren wir auch ganz transparent. Wir sagen: Der Gentest allein hilft noch nicht. Es sind die Konsequenzen, die daraus folgen, die einen solchen Test erst sinnvoll machen. Natürlich wird das Krankheitsrisiko massiv durch Lebensweise und Verhalten beeinflusst! Es ist klar, dass jemand, der ausreichend Sport macht, sein Risiko eher senken kann als jemand, der raucht, übergewichtig ist und sich kaum bewegt. Ein Gentest ist eine sinnvolle Ergänzung zur Lebensweise: Wer besser Bescheid weiß, kann gezielter handeln.

Und was ist mit der Kritik, die Menschen würden bei einem solchen Gentest mit den Ergebnissen alleingelassen?

Ganz klar: Wir ersetzen keinen Arzt und keine Vorsorgeuntersuchung – und das wollen wir auch gar nicht. Wir raten dazu, die Testergebnisse mit dem eigenen Arzt genau zu besprechen und vor allem Unsicherheiten zu benennen. Wir sehen uns nicht in Konkurrenz zu den Ärzten, sondern als Ergänzung und als Anreiz, überhaupt etwas Nachhaltiges für die eigene Gesundheit zu tun.

Wer um ein erhöhtes Risiko weiß, geht vermutlich öfter freiwillig zur Vorsorge und lebt insgesamt gesünder – daran ist doch nichts Schlechtes. Und was die manchmal kritisierte angebliche Sorglosigkeit bei einem nachweislich geringen genetischen Risiko angeht: Ich bezweifele sehr, dass ein Mensch dann ungesünder lebt, als er es ohne Test getan hätte – zumal wir ja ganz klar sagen, dass auch eine niedrige Wahrscheinlichkeit nie eine Sicherheit ist.

Bleibt noch die Frage nach dem Schutz der Daten. Besteht nicht ein Risiko, dass Krankenkassen, Arbeitgeber oder die Pharmaindustrie Zugriff auf die persönlichen Risiken bekommen? Man hört ja sogar von Kundendaten, die verkauft werden.

Wir legen höchsten Wert auf die Datensicherheit. Deshalb arbeiten wir mit Barcodes, selbst unsere Mitarbeiter können keinen direkten Zusammenhang herstellen zwischen den persönlichen Daten und den Ergebnissen des Gesundheitstests. Da es für unsere Branche jedoch noch keine klaren Vorgaben für den Umgang mit den Daten gibt, orientieren wir uns an den streng regulierten Vorgaben der Banken, etwa, etwa in Bezug auf unsere Serverinfrastruktur uns -sicherheit.


Dr. Danny Asher Bitton

ist Molekularbiologe und ein erfahrener Wissenschaftler im Bereich der Bioinformatik. Er promovierte am renommierten Paterson Institute for Cancer Research an der Universität Manchester in Bioinformatik. Zuvor hatte er im gleichen Fach seinen Master of Science (MSc) an der Universität Leicester gemacht und seinen Bachelor of Science in Biotechnologie an der Universität Hertfordshire. Seine postdoktorale Ausbildung absolvierte er am Institut für gesundes Altern am Univiersity College London. In seiner Forschung konzentrierte er sich auf die Entdeckung von neuen Protein-kodierten Genen und regulatorische nicht-kodierenden RNA-Transkripte unter Verwendung Massen-spektrometrie mit einer hohen Durchsatzleistung und Technologien zur Sequenzierung der nächsten Generation.


Über Futura Genetics

Das kanadische Unternehmen Futura Genetics wurde Anfang 2015 gegründet und hat seinen europäischen Sitz in der Metropole Prag. Co-Gründer und Geschäftsführer ist der Unternehmer Auro Pontes. Chief-Scientist ist der erfahrene Bioinformatiker und Molekularbiologe Dr. Danny Bitton, der an der Universität Manchester promoviert hat. Das Unternehmen bietet derzeit einen Gentest an, um die individuellen Risiken für die Entstehung von 28 der häufigsten Erkrankungen testen zu lassen. Zugleich arbeitet es an weitern Produkten, die den Menschen ihren Genbefund in Zukunft zu Nutze machen sollen.


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